Höllentour

 

Deutschland/Schweiz 2004

 
 
Höllentour

Regie: Pepe Danquart, Werner Schweizer
Kamera: Michael Hammon, Wolfgang Thaler, Filip Zumbrunn
Schnitt: Mona Bräuer
Musik: Till Brönner
Ton: Paul Oberle, Wolfgang Widmer
Mit: Eric Zabel, Rolf Aldag, Alexander Winokurow, Steve Zampieri, Mario Kummer, Serge Laget
 
35mm - Farbe - 120 Minuten
OV DIV/dt UT

   
 

Das härteste Fahrradrennen der Welt, die Tour de France, fesselt Jahr für Jahr Millionen Zuschauer, die weltweit die Bilder von Massenankünften, quälenden Berganstiegen und kräftezehrenden Zeitfahren verfolgen.
Oscar®-Preisträger Pepe Danquart hat das spektakuläre Grossereignis mit drei Kamerateams begleitet und einen faszinierenden Film geschaffen, der neue Massstäbe setzt. HÖLLENTOUR ist alles andere als ein „offizieller“ Tour-de-France-Film, wenngleich die Magie des Rennens überzeugend erfasst wird. Inmitten der Schönheit der Landschaft und der Spannung des Rennens schildert Danquart auch das Leiden und die Schmerzen, die Ängste und Schwächen seiner Helden. Er liefert eine Innenansicht der Tour und bringt uns die Menschen auf dem Sattel nahe – allen voran die sympathischen langjährigen Freunde Erik Zabel und Rolf Aldag, die seit Jahren die Zimmer teilen und höchstens mal darüber in Streit geraten, wer die Fernbedienung in Besitz nehmen darf. Uneitel, nüchtern und sympathisch kommentieren die beiden den Verlauf des Rennens, sprechen offen über eigene Versagensängste, aber auch über den Stolz, dabei sein zu dürfen.
Daneben wird von der Geschichte der Tour erzählt, von der medialen Schlacht, dem gigantischen Organisationsaufwand und den radsportverrückten Zuschauern auf den Strassen, in den Kneipen und vor den Fernsehern.
HÖLLENTOUR ist so etwas wie ein Gesamtporträt dieses grossen und nun schon historischen Unternehmens. Dank des begnadeten Archivars Serge Laget ist die Geschichte im Film anwesend. Er breitet Mythen, unglaubliche Legenden und zum Teil recht bizarre Anekdoten aus 100 Jahren Tour de France vor uns aus. Für ihn steht das Rennen, das in 180 Länder übertragen wird, noch über Olympia. Schliesslich sei es beständiger, fände jedes Jahr statt und immer im grössten und schönsten Stadion der Welt - in ganz Frankreich. Dieses Land in seiner Schönheit und kulturellen Vielfalt ist ein weiterer Held des Films, seine heitere Gelassenheit, ja selbst seine besonderen Gerüche werden spürbar. Danquarts Film schildert eine dreiwöchige, nicht vorhersehbare Jagd nach Bildern, Eindrücken und magischen Augenblicken - eine Suche nach der Wahrhaftigkeit hinter dem Spektakel, die nicht weniger spannend ist als das Rennen selbst.

   
 

«Ein Meisterwerk - Gänsehaut durch fesselnde Bilder und ergreifende Statements.» BIKE Magazin
«Ein zweistündiges Gesamtkunstwerk.» Die Zeit
«So spannend wie der beste Spielfilm.» Münchner Merkur
«Der Sportfilm des Jahres.» netzeitung
«Fulminant!» Spiegel
«Dichte, magische Bilder - 120 Minuten und keine zu lang.» Stern
«Eine erregende Radsport-Elegie.» Süddeutsche Zeitung
«Die wunderbare Langsamkeit des schnellen Rennens – ein Kinoereignis.» taz
«Tolle Bilder, mitreissende Musik - Unbedingt sehenswert.» tour
«Bilder von magischer Kinoqualität.» filmecho filmwoche
«Äusserst spannend.» Tagesthemen
«Spektakuläre Innenansichten.» Titel, Thesen, Temperamente

Liste