Happy Happy

 

Norwegen 2010

 
 
Happy Happy

Regie: Anne Sewitsky
Mit: Agnes Kittelsen, Henrik Rafaelsen, Joachim Rafaelsen, Maibritt Saerens
 
DCP, 35mm - Farbe - 90 Minuten
OV/dt+f UT

   
 

Die stets lebensfrohe Kaja (Agnes Kittelsen) und ihr wortkarger Mann Erik leben mit ihrem Sohn im verschneiten norwegischen Hinterland. Dann ziehen nebenan mit Elisabeth (Maibritt Saerens) und Sigve (Henrik Rafaelsen) neue Nachbarn ein, die so ganz anders sind als ihre Familie. Kaja ist entzückt: Das Paar erscheint absolut perfekt, sie sind gebildet, schön, singen im örtlichen Chor und haben auch noch ein adoptiertes Kind aus Äthiopien. Für Kaja öffnet sich die Tür zu einer neuen Welt... Doch das nächste Beisammensein enthüllt die unangenehme Wahrheit: Bei einem Gesellschaftsspiel für Paare stellt sich heraus, dass es mit beiden Ehen nicht zum besten steht. So kommt, was kommen muss: Hungrig nach Liebe stürzen sich Kaja und ihr neuer Nachbar Sigve in eine Affäre – was wiederum in Erik einen Wandlungsprozess auslöst. Und während sich die Erwachsenen neu zu arrangieren suchen, spielen deren Kinder ihr groteskes Spiel weiter.
 
In Anne Sewitskys hintersinnigen Spielfilmdebüt erproben vier Erwachsene Seitensprung als Heilmittel gegen die Decke, die ihnen in der Weihnachtszeit auf den Kopf zu fallen droht. Happy, Happy ist eine wohltuend atypische Komödie, in welcher sich die lustigen Momente auf äusserst intelligente Weise mit ernsthafteren abwechseln.

   
 

«A winning comedy.» Variety
 
«Urkomisch und scharfsinnig. Ein Film der vor Freude und Traurigkeit strotzt.» Film.com
 
«Der Film changiert zwischen dem Tragischen und dem Komischen; das nimmt ihm die Schwere der Beziehungsdramen und führt zur unterhaltenden Leichtigkeit einer Komödie.» kulturtipp
 
«Herzhaft bodenständige Komödie (...) begeistert mit leisem Humor und überrascht mit einem mitreissenden A-capella- und Chorsoundtrack.» Movienews
 
«Stets einen leisen Humor versprühend, weht die Wärme von Anne Sewitskys Debüt wie eine Willkommensbrise herein.» IFC.com
 
«Die grosse Qualität dieser Art von Spielfilmdebüts ist, überraschen zu können. Von unbekannten Schauspielern präzis interpretiert, überzeugt das Drehbuch, das unumwunden die sklavische Natur von Paarbeziehungen anspricht, durch die Leichtigkeit seines Tons und durch sein Ende, das nachhaltig gute Laune macht.» Marie Claire

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