Abrir puertas y ventanas

 

Schweiz/Argentinien 2011

 
 
Abrir puertas y ventanas

Regie: Milagros Mumenthaler
Kamera: Martín Frias
Schnitt: Gion-Reto Killias
Mit: Maria Canale, Martina Juncadella, Ailín Salas, Julián Tello
 
35mm, DCP - Farbe - 98 Minuten
OV/dt+f UT

   
 

In Buenos Aires neigt sich der Sommer dem Ende zu. Marina, Sofia und Violeta leben alleine in der grossen Villa ihrer kürzlich verstorbenen Grossmutter, die alle drei Schwestern gross gezogen hat. Jede von ihnen versucht auf ihre eigene Weise die Leere, welche der Tod der Grossmutter hinterlässt, zu füllen: Marina widmet sich ihrem Studium und kümmert sich um den Haushalt, während Sofia hauptsächlich mit ihrem Aussehen und dem Ausgang beschäftigt ist. Violeta ihrerseits wandelt zwischen ihrem Zimmer und dem Salon hin und her, und empfängt dabei gelegentlich Besuch eines älteren Mannes. Getragen von Geheimnissen, Neckereien und Nichtigkeiten verstreicht diese Zeit des Übergangs und der Ungewissheit bis zu dem Herbsttag, an dem Violeta ohne Vorankündigung verschwindet.

   
 

«Mein Film erzählt von den Beziehungen unter Geschwistern und dem Abschied von der Jugend am Ende der Adoleszenz, wenn wir den Sprung wagen in ein erwachsenes, selbstbestimmtes Leben. Er entstand aus dem Bedürfnis, eine Geschichte mit einem Bezug zu meiner Biografie, meinem Leben zu erzählen. Aber die Geschichte ist verankert in einem sehr konkreten Land, in einem bestimmten kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenhang und könnte sich nicht einfach irgendwo abspielen.» Milagros Mumenthaler
 
«Der Film erinnert ganz leise an Sofia Coppolas
The Virgin Suicide (…) Dabei stimmt nicht nur alles an diesem Film, es geht weit darüber hinaus. Gerade weil Mumenthaler alles klein und verortet hält, bekommt das eine Grösse und Wucht, die packt. (...) Die Geschichte über drei Schwestern in Buenos Aires wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.» DRS
 
«Ein Film, der bei aller konkreten Beobachtung auch ein Geheimnis besitzt und in den Gedanken des Zuschauers lange nächhängt.» Frankfurter Allgemeine
 
«Ein wunderbarer Erstlingsfilm, auf dessen Rhythmus und Struktur man sich zuerst einstellen muss, um seine wahre Schönheit zu entdecken.» OutNow.ch
 
«Einige mögen ihr Kino mit demjenigen von Lucrecia Martel oder Celina Murga in Verbindung bringen, doch über ihre gemeinsamen Interessen hinaus – Atmosphären zu schaffen, ins weibliche (Teenage-)Universum mit seiner starken erotischen Spannungen einzutauchen, die dem sexuellen Erwachen eigenen Wirren und Widersprüche aufzuzeigen, die Gesetzesmässigkeiten des Zusammenlebens auszuloten – erweist sich
Abrir puertas y ventanas als ein Film von eigenem Charakter und Gepräge.» otroscines.com

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