Barbara

 

Deutschland 2012

 
 
Barbara

Regie: Christian Petzold
Drehbuch: Christian Petzold
Kamera: Hans Fromm
Schnitt: Bettina Böhler
Musik: Stefan Will
Ton: Andreas Mücke-Niesytka
Mit: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Jasna Fritzi Bauer, Mark Waschke, Rainer Bock
 
DCP D (ou VO/stfr), 35mm nur D - Farbe - 105 Minuten
Deutsch

   
 

Sommer 1980. Barbara hat einen Ausreiseantrag gestellt. Sie ist Ärztin, nun wird sie strafversetzt, aus der Hauptstadt in ein kleines Krankenhaus tief in der Provinz, weitab von allem. Jörg, ihr Geliebter aus dem Westen, arbeitet an der Vorbereitung ihrer Flucht, die Ostsee ist eine Möglichkeit.
Barbara wartet. Die neue Wohnung, die Nachbarn, der Sommer und das Land, all das berührt sie nicht mehr. Sie arbeitet in der Kinderchirurgie unter Leitung ihres neuen Chefs Andre, aufmerksam gegenüber den Patienten, distanziert zu den Kollegen. Ihre Zukunft fängt später an.
Andre verwirrt sie. Sein Vertrauen in ihre beruflichen Fähigkeiten, seine Fürsorge, sein Lächeln. Warum deckt er ihr Engagement für die junge Ausreißerin Stella? Ist er auf sie angesetzt? Ist er verliebt?
Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Über sich, über ihre Pläne, über die Liebe. Der Tag ihrer geplanten Flucht steht kurz bevor.

   
 

«Christian Petzold hat den spannendsten, schlauesten und berührendsten Film gedreht, den man sich wünschen kann.» BERLINER ZEITUNG
 
«Ein Highlight!» THE GUARDIAN
 
«Die Wärme, die diesen Film immer mehr durchdringt, hat man so bei Petzold noch nicht gesehen.» SPIEGEL ONLINE
 
«Ein Glücksfall … Nina Hoss und Ronald Zehrfeld sind ein Kino-Traumpaar, wie sie ohne Überschuss an Gesten in einer Atmosphäre ständiger Verunsicherung eine unumstössliche Brücke bauen. Dieser Film beansprucht keine Deutungshoheit, weil er hinausweist über den persönlichen Konflikt auf die gesellschaftlichen und politischen Bedingungen. Manche werden ihn auch einfach als Liebesfilm sehen. In seiner Makellosigkeit der Inszenierung und Erzählweise stellt Christian Petzold jedenfalls das Zugpferd des gegenwärtigen deutschen Kinos dar.» NEUE ZÜRCHER ZEITUNG
 
«Von subtiler Spannung, mit einem absolut atemberaubenden Finale … Herausragend!» SCREEN DAILY
 
«Ein ebenso politisches wie intimes Drama von grosser Kraft … Petzold beweist einmal mehr seine Kunst der Spannung.» LE MONDE

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