Rosie

 

Schweiz 2013

 
 
Rosie

Regie: Marcel Gisler
Drehbuch: Marcel Gisler
Kamera: Sophie Maintigneux
Schnitt: Bettina Böhler
Ton: Reto Stamm
Produktion: Cobra Film AG
Mit: Sibylle Brunner, Fabian Krüger, Sebastian Ledesma, Judith Hofmann
 
DCP, Bluray, DVD - Farbe - 106 Minuten
Dialekt

   
 

Rosie kämpft um ihre Würde,
Sophie um die Anerkennung der Mutter,
Mario um die Liebe von Lorenz.
Und Lorenz?
Dem ist das alles zu viel …

 
Lorenz Meran (40), ein erfolgreicher schwuler Schriftsteller in akuter Schaffenskrise, muss von Berlin in die Ostschweiz zurückkehren, um sich um seine alte und pflegebedürftige Mutter Rosie zu kümmern. Als er sich dort mit der Tatsache konfrontiert sieht, dass die lebenshungrige Rosie sowohl fremde Hilfe als auch das Altersheim ablehnt, sitzt er vorerst einmal im heimatlichen Kaff Altstätten fest.
In den Wirren von Rosies Kampf gegen Bevormundung und den Verlust der eigenen Würde, von Familienzwist und von alten Geheimnissen entgeht Lorenz beinahe, dass die Liebe an seine Tür klopft.

   
 

«Ein Plädoyer gegen Kleingeist und für mehr Mut - Die gestochen scharfen schweizerdeutschen Dialoge ohne jede Peinlichkeiten und die Tatsache, dass Gisler in seinem Drama auch grosse Gesten und Pathos nicht scheut, machen ROSIE zu einem Deutschschweizer Spielfilm, der weit über das meiste der letzten Jahre hinausragt.» NZZ
 
«Wie Gisler mit beiläufiger Leichtigkeit das generationenübergreifende Porträt einer sich abhandengekommenen Familie sichtbar macht, wie er dank Verdi, Beethoven und Mozart kurze Interpunktionen setzt und das Drama mit ungeschminkten Dialogen erdet, ist grandios. Auch die Hauptdarsteller sind eine Wucht (…) Bleiben zwei Fragen: Warum ist das, was bei ROSIE so frisch von der Leber weg erzählt scheint, in andern Deutschschweizer Spielfilmdramen so selten zu sehen? Und warum liess uns Gisler 14 Jahren auf diese Perle warten?» AZ
 
«Feinfühliges Familiendrama. (…) Liebenswert und unverwüstlich. (…) Zu einem der besten Schweizerfilme der letzten Jahre machen ROSIE auch die Schauspieler.» BaZ
 
«Die drei Figuren könnte auch ein Pedro Almodóvar gezeichnet haben.» Kulturkritik

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