Thuletuvalu

 

Schweiz 2014

 
 
Thuletuvalu

Regie: Matthias von Gunten
Drehbuch: Matthias von Gunten
Kamera: Pierre Mennel
Schnitt: Caterina Mona, Claudio Cea
Musik: Marcel Vaid
Ton: Valentino Vigniti
Produktion: HesseGreutert Film AG
 
DCP 25B/s, Bluray - Farbe - 96 Minuten
OV/dt+franz UT

   
 

THULETUVALU erzählt von Jägern in Thule in Nord-Grönland, dem nördlichsten Ort der Erde, die noch immer, wie ihre Vorfahren, die meiste Zeit des Jahres bei Temperaturen bis unter vierzig Grad in Fellkleidern und mit Hundeschlitten zur Jagd fahren, um ihre Familien und ihre Hunde zu ernähren. Und er erzählt von Inselbewohnern in Tuvalu, die in den endlosen Weiten des Pazifiks auf schmalen Korallenriffen leben und sich, wie viele Generationen vor ihnen, von Fischen, Kokosnüssen und selbst angebautem Gemüse ernähren. Die Geschichten aus den beiden Orten verbinden sich im Lauf des Films zu einer einzigen Geschichte, in der die Protagonisten zunehmend als erste und feinste Seismografen jenes Wandels erkennbar werden, der einmal alle Menschen der Welt betreffen wird.
 
Normalerweise kommt Ende des Jahres die Regensaison hier in Nanumea. Jetzt ist diese Zeit schon vorbei, aber der Regen ist nicht gekommen. (Kaipati, Tuvalu)
 
Es wird schon gefährlich. Wir folgen der Natur. Und die Natur verändert sich. Hunde und Menschen können hier nicht ohne Eis überleben. Wir alle brauchen das Eis. (Lars, Thule)

   
 

«In grandiosen Aufnahmen veranschaulicht der buchstäblich an die Ränder der Welt gehende Film in ebenso unaufdringlicher Weise wie bisweilen spektakulären Momenten Folgen der Klimaerwärmung.» NZZ
 
«… und wird so zum Sinnbild für den Zustand der Welt. » SonntagsZeitung
 
«Die Menschen, denen Matthias von Gunten auf ihren Wegen auf Land und See folgt, denken sich ihre Zukunft aus. „Vielleicht werde ich Fischer“, sagt der Grönländer Rasmus. „Vielleicht wandern wir nach Neuseeland aus“, sagt Patrick, ein Bewohner aus Tuvalu. Doch alle wollen eigentlich bleiben, wo sie sind: einfach zu Hause, mit ihrem Glauben, mit ihren Traditionen, mit Fleisch vom Narwal roh und fliegenden Fischen (gebraten). Matthias von Gunten nähert sich mit der Kamera den Menschen an und dokumentiert den Riss, der durch ihre Welt geht. Ganz schlicht ist diese Methode, aber sehr anschaulich, wie er von diesen zwei Welten erzählt, dies als Lektion auch für uns, wie das Grosse und das Kleine, wie Thule und Tuvala, mit den Weltläufen ganz direkt verbunden sind.» Der Landbote

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