La Chambre Bleue

 

Frankreich 2014

 
 
La Chambre Bleue

Regie: Mathieu Amalric
Drehbuch: Stéphanie Cléau, Mathieu Amalric
Kamera: Christophe Beaucarne
Schnitt: François Gedigier
Musik: Grégoire Hetzel
Ton: Olivier Mauvezin
Mit: Mathieu Amalric, Léa Drucker, Stéphanie Cléau, Laurent Poitrenaux, Serge Bozon, Blutch
 
DCP - Farbe - 76 Minuten
OV/deutsche Untertitel

   
 

- " Wenn ich frei wäre, Julien, würdest du dich dann auch befreien?"
- "Was?"

 
Ein Mann und eine Frau lieben sich heimlich, alleine in einem Zimmer. Sie begehren einander, wollen einander, beissen einander mitunter. Süsse flüchtige Momente in der Abenddämmerung.
Mindestens ist es das, wofür der Mann sie hält.
 
Doch nun während der polizeilichen Ermittlungen und im Gerichtssaal da fehlen ihm die Worte.
"Wie anders das Leben ist, wenn man es lebt und wenn man es im Nachhinein zerpflückt."
 
Der Schauspieler und Regisseur Mathieu Amalric adaptiert für seinen fünften Spielfilm den aufregenden Kriminalroman LA CHAMBRE BLEUE (Das blaue Zimmer) von Georges Simenon.
Spielt die Geschichte von Simenon in den 60er Jahren, hat Amalric seine Fassung davon ganz und gar im Heute angesiedelt.

   
 

«Höchst französisch, mit Sex und einer tragischen Liebesverwicklung. Eine erzählerische Collage, als Gewebe aus fragmentierter Dramatik (…) als würde der Liebesfilm blinzeln, als sehe man immer nur Teile des Ganzen – so wie sein ahnungsloser Protagonist ja auch: (…) elegant komponiert.» Tagesanzeiger
 
«Nie vorher hat ein Film besser das Wesentliche von Simenons Erzählstil erreicht: keine Unze «Fett», kein Gramm Pathos, kein Zoll an Überflüssigem.» France Inter
 
«Der Ausnahme-Regisseur Mathieu Amalric realisiert ein kurzes und inspiriertes Drama – gleichermassen provinziell, Chabrol-ig, vieldeutig, sinnlich und gefährlich.» Le Temps
 
«Dieser wundervoll hinterlistige Film legt den schwindelerregenden Abgrund einer leidenschaftlichen Liebe frei, die kein Zurück kennt.» L‘Impartial
 
«Ein knappes fragmentiertes Stück von filmischem Modernismus, das seine zeitlichen Abschnitte in eine Staccato-Erzählung verschachtelt, die von Anfang bis zum Ende für ein dichtes und bestrickendes Kinoerlebnis sorgen.» Screen
 
«Diese Simenon-Adaption ist die Kreuzung eines Hitchcock-Films mit DIE FRAU VON NEBENAN von Truffaut.» Vivons curieux!

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