Melody of Noise

 

Schweiz 2015

 
 
Melody of Noise

Regie: Gitta Gsell
Drehbuch: Gitta Gsell
Kamera: Peter Guyer
Schnitt: Stefan Kälin
Ton: Balthasar Jucker
Mit: Bruno Spoerri, Julian Sartorius, Bubble Beatz, Stefan Heuss, Andres Bosshard, Peter Roth, Saadet Türköz, Marco Repetto, Franz Treichler, Big Zis, Gemüseorchester, Jodler Trio
 
DCP - Farbe - 86 Minuten
Dialekt/dt+f UT

   
 

Der Film MELODY OF NOISE begleitet Musiker und Musikerinnen, denen die gängigen Tonquellen und Instrumente nicht genügen. Düsentriebs der Musik, die sich mit Leidenschaft unbekannten, noch nie gehörten Klängen verschrieben haben. Sie bauen neue Instrumente, arbeiten mit Alltagsgeräuschen, und oft wird dabei der vordergründige Lärm zum Klang.
 
MELODY OF NOISE ist eine waghalsige Entdeckungsreise ins Reich der Geräusche und Klänge, der Rhythmen und der Stille. Zusammen mit Menschen, die genau und vorbehaltlos hinhören. Ein Film der dazu verführen soll, mit den Augen zu lauschen und mit den Ohren zu sehen. Unverhofft sinnlich.
 
Um Klang zu hören, müssen wir stillstehen. Wir müssen uns auf unsere Ohren konzentrieren und lauschen. Was wir vor lauter Betriebsamkeit und in der Hetze der Zeit oft ausblenden – die Geräusche, die Töne, die Klänge – genau das möchte ich ins Zentrum meines Filmes stellen und hoffe, dass es nachklingen wird. Gitta Gsell

   
 

«Glück zum Miterleben. Augenschmaus und Ohrenweide zugleich.» Berner Zeitung
 
«In den besten Momenten von MELODY OF NOISE - und davon gibt es viele - wird man von all den Tönen geradezu berauscht. Und kommt man aus dem Kino, nimmt man die Umwelt anders wahr.» Züritipp
 
«So verschmitzt wie clever verschachtelt, ein wirklich einmaliges Kinoerlebnis.» Der Landbote
 
«Was ist lediglich Lärm und wo beginnt die Musik? In ihrem poetischen Film hält Gitta Gsell dem Publikum vor Augen und Ohren, dass diese Grenze eine Frage der Einstellung, des Hörens ist.» NZZ
 
«Der Regisseurin Gitta Gsell ist nach BÖDÄLÄ erneut ein Kleinod fürs Kino gelungen: MELODY OF NOISE porträtiert Musiker, die Klänge suchen, wo andere nur Lärm hören. Äusserst vergnüglich!» Berner Zeitung
 
«Tatsächlich: Langsam aber sicher hört man sie auch, die Melodie im Lärm. Wenn man in knapp eineinhalb Stunden den Klangkosmos abgemessen hat und dann auf die Strasse tritt, sind die Ohren weit offen. Das Dröhnen eines vorbeifahrenden Busses, das Rascheln einer Verpackung auf dem Boden, ein nicht enden wollender Handyklingelton: What a beautiful noise!» Outnow.ch

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