Zen for Nothing

 

Deutschland/Schweiz 2015

 
 
Zen for Nothing

Regie: Werner Penzel
Drehbuch: Werner Penzel
Kamera: Werner Penzel
Schnitt: Ayako Mogi
Musik: Fred Frith
Mit: Sabine Timoteo
 
DCP - Farbe - 100 Minuten
OV/dt+f UT

   
 

Versteckt in den bewaldeten Bergen an der Westküste Japans liegt das kleine Zen-Kloster Antaiji. Eine junge Frau macht sich auf den Weg, um von Herbst bis Frühjahr einzutauchen in das Abenteuer klösterlichen Lebens. Die junge Frau ist Sabine Timoteo aus Bern. Der Abt des Klosters ist Muho Nölke, geboren in Berlin („Zazen oder Der Weg zum Glück")
ZEN FOR NOTHING ist ein Zusammenspiel der Philosophie des japanischen Zen-Meisters Kodo Sawaki mit den Überraschungen des Alltags.
 
Werner Penzel ist bei uns bekannt geworden als Ko-Autor der Filme STEP ACROSS THE BORDER und MIDDLE OF THE MOMENT. Auch für ZEN FOR NOTHING hat FRED FRITH den Soundtrack gestaltet.

   
 

«Wer hier eine klassische Geschichte von einem Erleuchtungsversuch im Zentempel erwartet, wird überrascht, denn der Film geht andere Wege. Penzel und seiner Co-Autorin Ayako Mogi geht es vielmehr darum, in die alltäglichen Stimmungen des Klosters einzutauchen und diese möglichst sinnlich wiederzugeben. Bilder und Töne sind von fesselnder Schönheit, jede Einstellung ist wie ein Gemälde komponiert. Der Sinn steckt in den scharf beobachteten, beinahe poetischen Details: im Dampf, der aus einem blauen Glas mit heissem Tee steigt und in der kalten Luft vergeht, oder im Rauschen der Regentropfen auf dem Dach des Meditationsraums.» WOZ Film
 
«Dieser Film nimmt das Publikum mit in eine Welt voller fremder Rituale, gibt einem Tagesablauf Komplexität und zeigt, dass Spiritualität auch Freude bedeuten darf. Der Film lebt von den wunderbaren Bildern und der Natürlichkeit aller Mitwirkenden. In der Tat, man muss sich einlassen, auch als Zuschauer. Wer das kann, erlebt 100 Minuten tiefe Ruhe und lässt sich von Zitaten des japanischen Zen-Meisters Kodo Sawaki inspirieren.» LIFFESTYLE Magazin für Fortgeschrittene
 
«Ankommen und Sein in der Gegenwart. Auch: Musik machen. Mit Singsang beten. Wohltuend fürwahr, auch als Film. Der zum Nachdenken und – mit einem grossartig sorgfältigen Fred-Frith-Soundtrack ausgestattet – zum Hören anregt.» Der Landbote
 
«Eine anregende Einladung zur Besinnlichkeit.» Movie News

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