Wild Plants

 

Schweiz/Deutschland 2016

 
 
Wild Plants

Regie: Nicolas Humbert
Drehbuch: Nicolas Humbert
Kamera: Marion Neumann
Schnitt: Simone Fürbringer
Musik: zeitblom
Ton: Jean Vapeur
Mit: Maurice Maggi, Les Jardins de Cocagne, Kinga Osz, Andrew Kemp, Milo Yellowhair
 
DCP - Farbe - 108 Minuten
E+F+Dialekt/dt UT

   
 

Die Verbindung des Menschen mit der Pflanzenwelt hat eine lange Geschichte. Sie führt uns sowohl zu unseren eigenen Wurzeln als auch zu neuen Lebensformen und Gestaltungsmöglichkeiten, die sich uns im Umgang mit Pflanzen offenbaren.
WILD PLANTS ist ein Film auf diesen Spuren, der uns zu Menschen führt, die ihre eigenen Utopien entwerfen und zu Impulsgebern für andere werden können. So begegnen wir urbanen Gärtnern in Detroit, dem indianischen Philosophen Milo Yellow Hair in Wounded Knee, dem legendären ‚Guerilla-Gärtner’ Maurice Maggi, der mit seinen wilden Bepflanzungen seit Jahren das Gesicht Zürichs verändert und dem innovativen Gartenbau-Kollektiv ‚Jardins de Cocagne’ in Genf.

   
 

«Inmitten zersprungener Pflastersteine, auf Brachland im Zentrum öder Städte schaffen die Protagonisten in Pionierarbeit und im Rhythmus der Jahreszeiten eine neue Umgebung und neue Lebensformen. (..) Wir finden in diesem Film eine Militanz für das Schöne. Eine wirkliche Freiheit für den Zuschauer, ein Vertrauen in die eigene Ästhetik, Sensibilität und Intelligenz der Protagonisten.» cinéBulletin
 
«Dass "Urban Gardening" mehr ist als ein Trend für gelangweilte Grossstädter auf Sinnsuche, lehrt uns diese Symphonie aus Landschaften, Details und Tönen. Insbesondere die Klanglandschaft ist berauschend.
WILD PLANTS ist eine filmische Meditation durch die Jahreszeiten, eine Reise zurück – und vorwärts – in die Natur.» dokfest München
 
«Wir Menschen bestehen aus Wasser und Mineralien, sind Teil der Natur und unser Körper geht nach dem Tod wieder in diese über. Doch unser Leben auf diesem Planeten hat sich weit von den Rhythmen und Gesetzen des natürlichen Lebens entfernt.
In seinem Film WILD PLANTS widmet sich Nicolas Humbert auf berührende Weise Menschen, die sich von der Entfremdung befreit und ihr Leben neu ausgerichtet haben. Seine Protagonisten beweisen, dass es Hoffnung gibt in einer von Zerstörung gezeichneten, post-apokalyptisch anmutenden Welt.
Sie schmuggeln nachts Samen an unwirtliche Orte, machen Brachen wieder urbar und verstehen sich als eins mit der Natur. Allesamt Agitatoren der Achtsamkeit, haben sie den Kreislauf von Wachsen und Vergehen verinnerlicht. Sie sind Pioniere neuen Lebens, und die tiefgreifende Zerstörung des Planeten durch uns Menschen scheint in diesem Film schon Vergangenheit zu sein.
WILD PLANTS ist ein bewegender Film, der zugleich unendlich tröstend ist. Denn die Menschen, die sich zur Umkehr entschieden haben, finden zu einer Existenz im Einklang mit dem Werden und Vergehen in der Natur zurück.» Dok Leipzig
 
«Im Mittelpunkt des Films steht eine neue Gartenbewegung in Europa und Amerika, welche die Natur in die urbanen Räume zurückbringen will. Nicolas Humbert, Regisseur von Kultfilmen wie ‚Step Across the Border’ oder ‚Middle of the Moment’, fasziniert einmal mehr mit seiner poetischen Erzählweise.» ArtTV

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