3 Tage in Quiberon

 

Deutschland/Ö/Frankreich 2018

 
 
3 Tage in Quiberon

Regie: Emily Atef
Drehbuch: Emily Atef
Kamera: Thomas W. Kiennast
Schnitt: Hansjörg Weissbrich
Musik: Christoph M. Kaiser, Julian Maas, Amaury Bernier
Mit: Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Robert Gwisdek, Charly Hübner
 
DCP - Farbe - 115 Minuten
Deutsch (wenig F+E)/ dt+f UT

 

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1981 verbringt der Weltstar Romy Schneider (Marie Bäumer) drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) in dem kleinen bretonischen Kurort Quiberon, um sich dort vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig Ruhe zu gönnen. Trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse willigt die Schauspielerin in ein Interview mit dem STERN-Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) ein, zu dem der von Romy Schneider geschätzte Fotograf Robert Lebeck (Charly Hübner) die dazugehörige Fotostrecke liefert. Aus dem geplanten Termin entwickelt sich ein drei Tage andauerndes Katz- und Mausspiel zwischen dem Journalisten und der Ausnahmekünstlerin, das auch Robert Lebeck und Romys Freundin Hilde an ihre Grenzen bringt…
Emily Atefs Spielfilm fängt die besondere Atmosphäre jener Tage ein, in denen sich Romy Schneider bis zur Schmerzgrenze öffnet. Entstanden ist das vielschichtige Porträt einer mitreissenden Schauspielerin und Frau, die schonungslos alles gibt und sich dennoch nur selten gesehen und wahrgenommen fühlt.

   
 

«Ein Film der einen abholt, mitnimmt und ins Schwärmen bringt.» Blickpunkt Film
 
«Die besondere Würze des Films liegt im Spannungsverhältnis zwischen den Protagonisten. Denn alle Charaktere hegen unterschiedliche Interessen. Da ist der manipulierende, provozierende Enthüllungsjournalist, dem es um Auflage und Leserzahlen geht. Da ist der Fotograf, der für Schneider schwärmt. Und die beste Freundin, die um ihr Wohl besorgt ist. Und natürlich die innerlich gebrochene Romy Schneider selbst, die in Quiberon einen dramatischen Seelenstrip hinlegt, der unter die Haut geht.» cineman
 
«Ein Film über Erfolg und über den oft damit verbundenen Schmerz der Einsamkeit. Jedes Lachen von Romy Schneider ist in Wirklichkeit ein lautloser Schrei. Sehr berührend gemacht. Sehr sehenswert.» art-tv
 
«Atefs Inszenierung ist elegant und schnörkellos, die aparte Szenerie in klares Meereslicht getaucht. Die grösste Sensation des Films aber ist seine Hauptdarstellerin: Marie Bäumer
ist Romy Schneider.» NZZ
 
«Marie Bäumer verkörpert grandios die Widersprüche einer sensiblen Frau voller Extreme… Ein sehr bewegender Film mit grossartigen Bildern.» ZDF heute journal
 
«Es ist diese besondere Mischung aus kindlicher Offenheit, Naivität, Schönheit und Weiblichkeit, die die Schneider berühmt und für viele zum Sehnsuchtsobjekt gemacht hat, die Marie Bäumer in dieser Rolle besonders gut trifft.» www.kino-zeit.de
 
«Atef gelingt das Psychogramm einer sensiblen Frau, die ihre tiefsten Emotionen nie verbergen konnte. Eine Qualität, die sie als Schauspielerin unverwechselbar machte, die ihr als Mensch jedoch Unglück einbrachte.» taz – Die Tageszeitung
 
«Ganz grossartig. Unglaublich intensiv in allen Facetten … grosses Kino!» Radio eins
 
«Ein brillantes Stück über die Zwiespältigkeit sowohl des Star-Systems als auch der Presse.» Berliner Zeitung

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