Don't stand on the ocean

 

Schweiz/USA 1987

 
 
Don't stand on the ocean

Regie: Gitta Gsell
Drehbuch: Angela Schleitzer, Gitta Gsell
Kamera: Peter Volkart, Maryse Alberti
Musik: Voco Fauxpas, Julia Müller, Ruth Bieri
Mit: Melissa Rubin, Mike Lobdell, Ive Eiholzer, Joshua Abbey
 
16mm - Farbe - 50 Minuten
Englisch/deutsche Untertitel

   
 

Evelyn verlässt ihren Ehemann nach einem Streit. Unvorbereitet und ohne bestimmte Pläne kommt sie in New York an. Kann sie ihre Vergangenheit vergessen ohne Pläne für die Zukunft zu haben? Was geht in ihr vor, in dieser Zeit ,dazwischen', bevor sie sich in ihrer neuen Umgebung hat integrieren können?
Im Rahmen der linearen Geschichte wird eine zweite Geschichte mit abstrakten und surrealen Elementen eingeführt. Evelyn's Gefühls- und Gedankenwelt wird visualisiert. Sie erlebt ihre Erinnerungen, Ängste und Eindrücke in Episoden.
Erinnerungen tauchen auf. Die Romantik ihrer Ehe findet sie als Sujet auf dem Hemd eines Fremden wieder. In einem Swimmingpool ohne Wasser überrascht sie ihren Mann mit einer
fremden Frau.
Evelyn trifft während ihrer Reise durch New York andere Suchende und Einsame, versinkt dabei auch in Träumereien. Sie ist fasziniert von ihrer neuen Umgebung: Die Leute wirken extravagant und befremdend, zielsicher in ihre eigene Welt vertieft. Elegant diskutieren sie über ihre Träume, sportlich plaudern sie über ihr Elend, dekadent reden sie über ihre Probleme ... nichts ist von Dauer.
Evelyn entscheidet sich schliesslich, eine Stelle anzunehmen und sich in ihrer neuen Umwelt zu integrieren. Sie will wieder als Schauspielerin arbeiten und spricht für eine Filmrolle vor.
Evelyn erhält die Rolle: Die Rolle als Evelyn, die ihren Ehemann Paul nach einem Streit verlässt... Der Film löst sich auf als Film im Film.
 
Gitta Gsell ist später mit ihrem abendfüllenden Spielfilm PROPELLERBLUME bekanntgeworden.

   
 

«... auch Evelyn gehört zu den Suchenden, zu jenen, die sich nicht vorschnell arrangieren mit den Halbherzigkeiten und Banalitäten genormten täglichen Lebens. (...) Wie Jim Jarmusch in ,Permanent Vacation' schildert Gitta GseIl in ihrem autobiographischen Film eine Suche nach neuen Lebensmöglichkeiten.» Solothurner Zeitung

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