Fucking Åmål

 

Schweden 1998

 
 
Fucking Åmål

Regie: Lukas Moodysson
Drehbuch: Lukas Moodysson
Kamera: Ulf Brantås
Schnitt: Michal Leszczylowski, Bernhard Winkler
Mit: Alexandra Dahlström, Rebecca Liljeberg, Erika Carlson, Mathias Rust, Stefan Hörberg, Josefin Nyberg, Ralph Carlsson, Maria Hedborg, Axel Widegren, Jill Ung
 
35mm - Farbe - 90 Minuten
Schwedisch/deutsche + französische Untertitel

   
 

Unser erfolgreichster Kinofilm !
 
Jung sein kann gelegentlich schon zur Bürde werden, erst recht, wenn man in einem Kaff wie dem schwedischen ÅMÅL lebt, in dem eigentlich nie etwas passiert. «Bevor wir hier mitkriegen, was in ist, ist es im Rest der Welt schon längst wieder out», so denken die Teenager der Stadt. Hier lebt Elin, die Kleinstadtschönheit, und hier lebt auch Agnes, die als Aussenseiterin gilt.
Eines Tages geht Elin auf die falsche Party und ihr Leben verändert sich schlagartig. Sie muss jetzt mit sich selbst und den Tücken der Adoleszenz klarkommen. Und Agnes, die immer glaubte, sie hätte keine Freunde, merkt plötzlich, dass sie sich durch ihre ganz spezielle Art der Selbstbehauptung auch Freunde (und Freudinnen) machen kann!
Das Kleinstadtleben, soviel lässt sich sagen, wird aber nicht gerade einfacher für ein Mädchen, das sich in ein Mädchen verliebt.
Eine überzeugend gestaltete und erzählte Geschichte über Sehnsucht, Freuden und Leiden des Verliebtseins, die komischen Seiten des Heranwachsens und den Mut, den es braucht, anders als die anderen zu sein.

   
 

«Ein Glücksfall! Behutsam treibt der Regisseur die beiden Charaktere aufeinander zu, zum Beginn einer wunderbaren Liebschaft. (...) FUCKING ÅMÅL zeigt den hermetischen Kosmos der Jugendlichen: ihre Innerlichkeiten, Grausamkeiten und Gefühlseruptionen. Ein Film über Anpassungsdruck und Ausbruch aus dem Gruppenzwang. Ein Film vor allem über die Liebe zwischen zwei Mädchen. Ohne Sensationslust. Ohne Lüsternheiten. Ein kleiner, grosser Film.» Tagesspiegel
 
«FUCKING GREAT!» Expressen
 
«Den schmalen Grat zwischen Scherz und Schmerz, pubertären Stereotypen und erzählerischer Phantasie meistert FUCKING ÅMÅL bis zuletzt.» Berliner Morgenpost
 
«Lukas Moodysson erzählt in präzisen unsentimentalen Bildern von den Tücken der Adoleszenz: Schlechte Partys und Schminkübungen, Unsicherheit und Aussenseitertum, Stillstand und Konformität noch dort, wo scheinbar die Grenzen über-schritten werden. Eine Erzählung, deren Stärke in der genauen Beobachtung liegt – und darin, dass sie ihren zarten Humor nie verliert.» TaZ Berlin
 
«Richtig was fürs Herz! Die zarte Annäherung zwischen den beiden Mädchen ist so feinfühlig und authentisch gestaltet, dass man glaubt, in einem Heimkinofilm über seine eigene Pubertät zu sitzen: Der erste Kuss, blöde nervige Eltern, verpatzte Partys, vor allem aber erbarmungslose Mitschüler, denen kein Hohn und Spott tief genug unter der Gürtellinie landen kann. ...und dann kommt ein nicht nur überraschendes, sondern sogar emanzipatorisches, ja kämpferisches Ende.» EXTRA

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