Gods and Monsters

 

USA 1998

 
 
Gods and Monsters

Regie: Bill Condon
Kamera: Stephen M. Katz
Schnitt: Virginia Katz
Musik: Carter Burwell
Mit: Ian McKellen, Brendan Fraser, Lynn Redgrave, Lolita Davidovich, David Dukes, Pamela Salem, Jack Betts, Rosalind Ayres, Jack Plotnick, Matt McKenzie, Martin Ferrero, James Curtis, Christopher Bram, Kevin J. O’Connor
 
35mm - Farbe - 105 Minuten
Englisch / dt+f UT

   
 

Der gutaussehende Clayton Boone (Brendan Fraser) hat einen neuen Job als Gärtner bei einem älteren Herrn. Erst nach und nach erfährt er, dass dieser zurückgezogen lebende Exzentriker kein Geringerer als James Whale ist, der Regisseur der genialen Horrorklassiker Frankenstein und The Bride of Frankenstein.
Der King of Horror – der von der feinen Gesellschaft Hollywoods wegen seiner bereits in den 30er Jahren offen eingestandenen Homosexualität angefeindet worden ist – hat mit dem Filmen aufgehört und sich der Malerei zugewandt.
Whale (von Ausnahmeschauspieler Ian McKellen mit anrührender Zerrissenheit verkörpert) ist begeistert von der maskulinen Schönheit des jungen Gärtners und versucht sich auch an einigen Porträt-Skizzen – was Clayton anfänglich leicht irritiert.
Zwischen den beiden Männern entwickelt sich nach und nach eine Zuneigung, die zu einer vertrauensvollen beidseitigen Offenheit führt und Whale auch hilft, mit seinen quälenden Erinnerungen klarzukommen.
Doch James Whale hat noch einen Plan auszuführen – nur hat er nicht damit gerechnet, dass Claytons Freundschaft und wahres Mitgefühl, die diesen alle Vorurteile überwinden lassen, ihm einen Strich durch die Rechnung machen könnten.
 
Regisseur Bill Condon erhielt für GODS AND MONSTERS den OSCAR für das beste Drehbuch, die Schauspieler Ian McKellen und Lynn Redgrave waren für den OSCAR nominiert. Lynn Redgrave, die Whales schrullige Haushälterin spielt, erhielt den GOLDEN GLOBE Award als beste Nebendarstellerin. Weltweit wurden sowohl der Film wie auch die Hauptdarsteller mit zahlreichen weiteren wichtigen Preisen ausgezeichnet.
Der ‚echte‘ James Whale, an dessen Lebensumständen sich GODS AND MONSTERS orientiert, lebte von 1896 bis 1957. Er realisierte über zwanzig Filme, darunter Frankenstein, The Invisible Man, Remember Last Night und The Bride of Frankenstein.

   
 

«Manche der besten Filme der Welt kommen sozusagen aus dem Nichts. Strahlende kleine Diamanten – sie tauchen unerwartet auf und nehmen uns sofort gefangen durch ihre Originalität, überraschende Perfektion und unvergleichlich erfrischende Vitalität.» The Austin Chronicle
 
«Die auf höchstem Niveau inszenierte Charakterstudie einer an der Gesellschaft gescheiterten Existenz. Eine Kino-Sternstunde! Weckt Assoziationen an die Gefühle von DER TOD IN VENEDIG.» SZENE
 
«Filme können kaum besser sein: Bill Condons GODS AND MONSTERS ist ein sozusagen perfekter Film.» San Francisco Examiner
 
«Condon ist dann am allerbesten, wenn er den Geist der Frankenstein-Filme aufscheinen lässt, etwas, das er mit Zärtlichkeit und Verständnis tut. Herausragend die scharfe Klugheit von McKellens Darbietung, die ungewöhnliche Fülle und viel Gefühl einem ungewöhnlichen Mann entgegenbringt.» The New York Times
 
«Whale nannte
Frankenstein eine ‚Komödie über den Tod‘. Dasselbe könnte man über GODS AND MONSTERS sagen...» The Village Voice

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