Martha... Martha

 

Frankreich 2001

 
 
Martha... Martha

Regie: Sandrine Veysset
Drehbuch: Sébastien Regnier, Sandrine Veysset
Kamera: Hélène Louvart
Schnitt: Nelly Quettier
Ton: François Maurel, Stratos Gabrielidis, Laurent Dreyer
Mit: Valérie Donzelli, Yann Goven, Lucie Régnier, Lydia Andrei, Séverine Vincent, Javier Cruz, Pierre Pezon
 
35mm - Farbe - 97 Minuten
F/dt Untertitel

   
 

„Dein Film hat die Schönheit und die Traurigkeit, die in einer Stadt, einer Landschaft, einem Haus zu spüren sind, und nicht die Schönheit und die Traurigkeit, die auf der Fotografie einer Stadt, einer Landschaft oder eines Hauses zu spüren sind.“ Robert Bresson
 
Reymond, Martha und ihr Töchterchen Lise führen trotz ständiger finanzieller Schwierigkeiten ein glückliches Leben in einer kleinen Provinzstadt. Sie tingeln mit ihren Second-Hand-Klamotten von einem Dorfmarkt zum anderen, manchmal reichen die Einkünfte für ein paar Spielsachen für Lisette, manchmal bekommen sie aber nicht einmal einen Marktplatz zugewiesen.
Insgesamt jedoch scheint das Glück greifbar.
Doch manchmal wirken die drei Menschen wie ein aus Kanistern und Schnüren zusammengezimmertes Floss, das jeden Augenblick auseinanderzubrechen droht.
Martha wird je länger je mehr von ihrer schmerzlichen Familienvergangenheit geplagt und entwickelt eine gefährliche Unberechenbarkeit. Sie zieht ihren Lebensgefährten und ihre Tochter mit in ein endloses Abdriften am Rande des Wahnsinns.
Sandrine Veysset, die wir kennen vom eindrücklichen Film Y'AURA T'IL DE LA NEIGE À NOËL? hat ihren neuen Film «unserem Bedürfnis nach Trost» gewidmet, denn das ist letztlich das einzige, das Martha wirklich braucht.

   
 

«Brillant gespielte Charakterstudie einer Familie, die auseinanderzufallen droht.» close-up
 
«Ein ungemein intensives Porträt einer verletzten Frauenseele.» film demnächst
 
«Martha... Martha ist ein mutiger Film, der thematisiert, worüber man üblicherweise schweigt: Martha ist zum Muttersein nicht geboren. (...) Sie sucht die Freiheit, immer wieder aufzubrechen und der Unerträglichkeit des eigenen Daseins zu entfliehen. Kino, das wehtut, weil es die Schönheit in sich trägt und Todestrauer. Und dabei von nichts als der Unabdingbarkeit des Lebens berichtet.» Movie News
 
«Selten hat man im Kino ein derartig wahrhaftes Mitgefühl entwickelt.» Basler Zeitung
 
«Todtraurig und wunderschön.» annabelle
 
«Sandrine Veysset, die sich schon mit ‚Y’aura t’il de la neige à noël?‘ als Meisterin der seelischen Beobachtung zeigte, fesselt erneut.» WoZ WochenZeitung
 
«In dunklen intensiven Farben schildert Sandrine Veysset eine verstörende Irrfahrt, die merkwürdigerweise zutiefst glücklich berührt.» Der Landbote
 
«Die Welt ist brutal, aber die Kunst von Sandrine Veysset ist es, darin die grösstmögliche Zärtlichkeit zu finden. Eine eigenwillig-packende Kombination.» SonntagsZeitung
 
«Martha… Martha ist ein schönes, modernes Melodrama, ein schwarzer Film ohne Verbrechen.» Les Inrockuptibles
 
«Düster und strahlend, getragen von einer aussergewöhnlichen Schauspielerin mit einer ähnlich rohen Kraft wie eine Gena Rowlands, folgt der Film mit tiefem Mitgefühl seinen ungemein menschlichen Helden, die kämpfen, um sich nicht zu verlieren.» Le Temps

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